Die Induktionserwärmung ist die schnellste und umweltfreundlichste Methode zur Erwärmung von Metallen und allen leitfähigen Materialien. Die Hauptkomponenten der Anlagen für Induktionserwärmung sind der Induktionsgenerator und der eingebaute oder externe Anpassungstransformator. Die Anlagen für Induktionserwärmung werden für technologische Vorgänge wie Erhitzen, Löten, Wärmebehandlung und Schmelzen von Metallen verwendet. Die Lötgeräte wirken mit der gesamten Palette von Loten – von den Niedertemperaturloten wie den Zinnloten bis zu Hochtemperaturloten wie den Silber-, Bronze- und Messingloten. Die Wärmebehandlung ermöglicht Durchwärmen zum Schmieden sowie auch einstellbares Oberflächen- und Lokales Härten und Glühen. Das Schmelzen von Eisen- und Nichteisenmetallen erfolgt in Induktionsöfen mit Graphit- oder Keramiktöpfen. Bei Bedarf ist die Anlage für Induktionserwärmung mit zusätzlichen Vorrichtungen und Geräten zum Fixieren, Positionieren und Bewegen der wärmebehandelten Teile ausgestattet. Der Bereich der erzeugten Leistungen reicht von 5 kW bis 600 kW und der Bereich der Betriebsfrequenzen von 0,5 kHz bis 250 kHz. Der Einsatz von Halbleiterelementen der neuesten Generation ermöglicht die Herstellung hocheffizienter Geräte mit geringem Stromverbrauch, kleinen Abmessungen und minimalen Betriebskosten bei optimaler technologischer Wirkung.
